Roubiliac, Louis François (1702/5-1762)
auf dem Marmorsockel: "HANDEL.. / Presented by the Right Hon: / SIR FREDERICK POLLOCK. Vice / President. 1844. Roubiliac"
Dieses Modell ist der Marmor-Büste sehr ähnlich (unwesentlich größer), aber gibt Händels auf der linken Wange befindliches Mal wieder, das sich sonst nur noch in (dem seitenverkehrten) Stich Houbrakens und - nicht ganz so deutlich ausgeführt - auf wenigen anderen Porträts findet.
Terrakotta-Büste : 72,4
1739
Terrakotta-Modell für die Marmor-Büste in Windsor. Gipsabdrücke davon befinden sich in der Th. Coram F. und in der Gerald Coke Handel Collection.
Simon, S. 40, Abb. gegenüber S. 44 ; Kerslake, S. 127 u. 130, Abb. 329-330 ; Kerslake, John: Roubiliac's "Handel" : a terracotta restored. - In Burlington Magazine 108(1966), S. 475, Abb. 46 u. 47
The Thomas Coram Foundation for Children
Roubiliac, Louis François (1702/5-1762)
exakter Abguss
Bronzeabguß der Terrakottabüste 9 : einschl Sockel: 85
1935
Das Original war von der Stadt Halle für eine Ausstellung zum 250. Geburtstag
ausgeliehen worden. In diesem Zusammenhang wurde die Erlaubnis des Abgusses erwirkt.
Simon, S. 40 ; Kat. d. HH II, S. 263
HH BS-I,48
Heins, John Theodore [auch bekannt als Dietrich oder Dirk] (1697-1756)
Unten rechts: "Heins : pinxit 1740"
Dreiviertel Länge, nach rechts, Perücke, brauner Samtrock; beschädigter Zettel, vermutl. 2. Hälfte 19. Jh., rückseitig auf der unteren Leiste des Spannrahmens: "G. F. Händel. / Signed: H eins : pinxit 1740. / Heins, who came to England about / [this (?)] year [sic], lived chiefly in / Norwich & painted several members / of Composition. He produced / (...) miniature in oil after Poet Cowper / (...)"
Öl auf Leinwand : 123 x 98 cm
1740
Die erste Zuordnung als Händel-Porträt wurde anhand einer Fotografie des Gemäldes vorgenommen, bevor der oben erwähnte Zettel entdeckt werden konnte. Die Vermutung, dass es sich um ein authentisches Händel-Porträt handelt, wird gestützt durch die große Ähnlichkeit zu dem “Denner” (1736) in der Knole Collection und besonders zu der Büste von Roubiliac (1739) wie auch zu van der Myn und anderen. Als weiteres Merkmal für seine Authentizität kann das selten dargestellte Muttermal auf der linken Wange gewertet werden. Im Auktionskatalog wird das Gemälde als “von Thomas Hudson” angeboten.
Van Ham-Kunstauktionen : Alte Kunst ; 245. Auktion 17.-19.November 2005, S. 174
Letzter Besitzer war Kurt Malangré, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Aachen, auf der Auktion am 19. November 2005 (Los 1582) gekauft von der Sparkassenstiftung Halle-Saalkreis
Händel-Haus
van der Myn, Francis (?) (1719-1783) (zugeschr. von Kerslake)
Ölgemälde : 77 x 64,3
[evtl. um 1740 (?)]
Dieses Porträt macht einen authentischen Eindruck, äußerlich/zeitlich etwa zwischen Denner (1726-1728) und Hudson (1748), also evtl. um 1740, anzusiedeln. Kerslake schreibt es vorsichtig Francis van der Myn zu. In der Vergangenheit wurde es auch als Vorlage für Fabers Schabkunst angesehen (s. Hudson 1748).
Simon, S. 42-43 ; Elkin, Robert: The Old Concert Rooms of London. - 1955, S. 89 ; Kerslake, S. 125-126
Erster bekannter Eigentümer Redmond Simpson (gest. 1787), von ihm wurde es ca. 1785 an das Concert of Ancient Music gegeben (zusammen mit Porträts von Geminiani, Purcell und Corelli) und war in dem Konzertsaal in den Tottenham Street Rooms aufgehängt. 1851 erhielt alle vier Porträts die Royal Society of Musicians.
Royal Society of Musicians
van der Myn, Francis (?) (1719-1783)
Ölgemälde : 77 x 65
evtl. um 1740
weitgehend identisch zu dem vorgenannten Gemälde
Simon, S. 43
1813 war es im Besitz der Royal Society of Musicians
van der Myn, Francis (?)
Öl auf Leinwand : 27,9 x 21,6
Simon, S. 43
(kam aus der Sammlung von W. H. Cummings)
NPG 2151


